Fulkum - Hompage
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Dorfverschönerung
Straßenfest
Splitter

Splitter aus den Jahren des Strassenfestes

Vor dem ersten Straßenfest hatten die Organisatoren der IG Dorfverschönerung einen gehörigen Bammel: Ob denn bei dem betriebenen Riesenaufwand auch wohl genügend Leute kommen würden? Man beruhigte sich damit, dass ja zumindest die Personen aus den mitwirkenden Musikgruppen und Vereinen erscheinen mussten.

Beim 2. Straßenfest bekamen die Fulkumer unerwarteten Besuch, die Autorin und Schauspielerin Erika Petersen. Und einige Mitglieder des „Quade Foelke“ Freiluft-Schauspiels, welches damals gerade auf dem Dornumer Schloßplatz aufgeführt wurde, erschienen in ihren bunten Trachten und Kostümen auf dem Straßenfest. Unter ihnen auch der damalige Besitzer der Fulkumer Mühle, Michael Reininghaus und seine Frau Ulrike, die als Laienschauspieler mitgewirkt hatten.

Bei den ersten beiden Straßenfesten verkauften Rolf Nowak und seine Frau Renate Fischbrötchen und selbstgeräucherte Aale. Den Erlös von über 1500  DM stellte Rolf Nowak der IG Fulkum. Zur Verfügung. Für die IG war das ein gutes Startkapital um in die Dorfverschönerung zu investieren.

Der Fulkumer Redelf Schröder ist auf den Straßenfesten „Mr. Vielseitig“. So versuchte er sich bei den ersten Festen als Fischbräter und mit einem „Hutstand“. In den darauffolgenden Jahren war er mit seinem „Hau den Lukas“ vertreten. Zwischendurch musste Redelf dann auch noch bei den Auftritten der „Hacketauer“ die Pauke schlagen und als Busfahrer die Spielmannszüge zum Straßenfest fahren. Man soll ihn auch noch als Fahrer der Bimmelbahn und beim Abwaschen in der Teeküche gesehen haben.

Erster Tag vor dem 9. Straßenfest orderte Ewald Krüssmann für seinen Getränkestand noch schnell 20 Kisten Glühwein. Der Grund hierfür: Es war kalt und regnete in Strömen. Am Himmelsfahrtstag aber schien wie jedes Jahr die Sonne über Fulkum und der Glühwein blieb in der Flasche.

Bei den ersten drei Straßenfesten schaffte es der Vorstand der veranstaltenden IG nicht, vollzählig zur Eröffnung des Festes im Festzelt zu erscheinen. Entweder scheiterte es an durchgebrannten Sicherungen, fehlendem Wechselgeld, Parkplatz-Problemen, versperrten Durchfahrten, nicht funktionierenden Zapfanlagen oder sonstigen Problemen. Erst ab dem 4. Straßenfest hatte die IG alles im Griff und konnte komplett den Eröffnungsreden der Schirmherren beiwohnen.